Wie die Bezeichnung es schon vermuten lässt, befassen sich Prostata-Spezialisten mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Prostata. Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, ist eine Geschlechtsdrüse des Mannes. Prostata-Spezialisten sind in der Regel Urologen und verfügen somit über ein umfassendes Wissen über die harnbildenden und harnableitenden Organe sowie über die Geschlechtsorgane des Mannes.

Übersicht

Empfohlene Spezialisten

- Weitere Informationen

Was ist die Prostata?

Die Prostata ist eine Geschlechtsdrüse und befindet sich beim Mann direkt unterhalb der Harnblase. Sie umschließt die Harnröhre und produziert ein Sekret, das beim Samenerguss in das Ejakulat des Mannes gegeben wird. Dieses Sekret ist leicht sauer und verleiht dem Sperma auch seinen typischen Geruch. Aufgrund der anatomischen Lage gehen Prostataerkrankungen häufig mit Beschwerden beim Wasserlassen einher.

Diese Erkrankungen behandelt ein Prostata-Spezialist

Die Prostata kann sich wie jedes andere Organ auch entzünden. In diesem Fall liegt eine Prostatitis mit Schmerzen beim Wasserlassen und häufigem Harndrang vor. Bei einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) ist die Vorsteherdrüse gutartig vergrößert. Hier kommt es häufig zu einer Harnabflussstörung bis hin zum Blasenverschluss. Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes.

Prostata-Spezialisten – Ausbildung und Qualifikation

Der Urologe ist der Arzt, der sich mit der Anatomie, Physiologie und Pathologie der Vorsteherdrüse am besten auskennt. Er hat eine Weiterbildung von mindestens 60 Monaten zum Facharzt für Urologie absolviert.

Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatabeschwerden

Die Behandlung erfolgt natürlich immer in Abhängigkeit vom genauen Krankheitsbild und der Erkrankungsursache. Bei einer bakteriellen Prostataentzündung verordnet der Arzt Antibiotika.

Wenn eine gutartige Prostatavergrößerung Beschwerden verursacht, kann der Prostata-Spezialist pflanzliche Medikamente oder andere Arzneimittel für einen erleichterten Harnfluss verschreiben. Ab einem gewissen Schweregrad ist jedoch eine Operation erforderlich.

Die Operation ist auch das Therapieverfahren der Wahl beim Prostatakrebs. Strahlen- und Chemotherapie sind weitere Behandlungsmöglichkeiten der bösartigen Tumorerkrankung.

Quellen

  • https://prostata-hilfe-deutschland.de
  • https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/prostatakrebs/
  • https://www.urologenportal.de
  • https://dgk.de/gesundheit/maennergesundheit/prostataerkrankungen.html