Geschwollene Lymphknoten: Harmlos – oder doch zum Spezialisten?

07.10.2021
Leading Medicine Guide Redaktion
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Angeschwollene Lymphknoten? Viele Menschen erschrecken da zunächst. Aber meistens sind die Gründe völlig unbedenklich. Im Einzelfall allerdings können die Schwellungen an den Lymphknoten auch auf ernsthafte Krankheiten hindeuten. Ein Besuch beim Arzt ist in diesem Fall also unbedingt anzuraten. Da ist es gut, wenn man sich an einen ausgewiesenen Spezialisten wenden kann – einen, der vom Leading Medicine Guide empfohlen wird.

Von Dorina Marlen Heller

Unsere Lymphknoten sind bohnenförmige Gebilde, eingelagert in unser Fett- und Bindegewebe, die einzeln oder in Knotenketten entlang unserer Lymphgefäße zu finden sind. Sie sind ein Teil unseres Immunsystems und spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen. In ihrem normalen Zustand nehmen wir unsere Lymphknoten gar nicht wahr, obwohl sie ständig im Einsatz sind und unseren Körper vor Krankheiten schützen.

Aufgaben und Funktion von Lymphknoten

Die wichtigste Aufgabe unserer Lymphknoten ist es, das Gewebswasser, die sogenannte Lymphe, zu reinigen und zu filtern. Fast fünf Liter dieser Gewebsflüssigkeit produziert unser Körper täglich. Diese fließt im sogenannten Lymphsystem, das wie eine Art „Abwasserkanalnetz“ funktioniert. Von unseren 600 bis 700 Lymphknoten ist also jeder für die Reinigung der Gewebsflüssigkeit einer bestimmten Körperregion oder eines Organs zuständig. Sie reinigen das „Gewebeabwasser“, bevor es zurück in den Blutkreislauf gelangt. Krankheitserreger oder auch Krebszellen werden von der Lymphe in die Knoten gespült und dort abgefangen. In den Lymphknoten werden dann Immunzellen aktiviert und zur Produktion von Antikörpern angeregt. Im Zuge dessen schwellen die Lymphknoten an.

lymph.jpgLymphknoten © arsdigital / Fotolia

Ursachen für geschwollene Lymphknoten

Wenn unsere Lymphknoten anschwellen, bedeutet das also zunächst, dass sie gerade besonders aktiv sind und unser Immunsystem auf Hochtouren arbeitet. Schwellungen können etwa im Rahmen einer Virusinfektion auftreten – etwa bei Masern, Röteln oder beim Pfeifferschen Drüsenfieber. Auch auf eine bakterielle Infektion können angeschwollene Lymphen hindeuten, beispielsweise auf eine Mandelentzündung, auf Chlamydien oder sogar auf Tuberkulose. Manchmal ist der Grund aber auch ein ganz besonders schwerwiegender: In einzelnen Fällen können geschwollene Lymphknoten ein Indiz für Lymphknoten- oder Lymphdrüsenkrebs sein. Die Lage der angeschwollenen Lymphknoten gibt hier Aufschluss auf die erkrankte Region im Körper – ein erfahrener Spezialist erkennt das sofort..

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Schwellung nach spätestens drei Wochen noch immer nicht nachgelassen hat, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Insbesondere wenn zusätzlich zu den geschwollenen und druckempfindlichen Lymphknoten noch weitere Symptome auftreten – wie etwa anhaltende Müdigkeit, Fieber oder ungewollter Gewichtsverlust. Dann ist es ratsam, sich untersuchen zu lassen. Der behandelnde Arzt kann die Ursache abklären und über das weitere Behandlungsvorgehen entscheiden.

Zum Spezialisten: Diagnose bei geschwollenen Lymphknoten

Um die Ursache für geschwollene Lymphknoten festzustellen, ist zunächst das Abtasten der betroffenen Knoten wichtig – die sogenannte Palpation. Einige Lymphknoten befinden sich sehr nah an der Oberfläche der Haut, sodass sie leicht ertastet werden können, wenn sie vergrößert sind. Die Konsistenz und Oberflächenbeschaffenheit, die Verschiebbarkeit und die Schmerzempfindlichkeit der Lymphknoten lassen dabei Rückschlüsse auf die Ursache der Schwellung zu. Falls durch das Abtasten noch keine Ursache festgestellt werden kann, sind weitere Untersuchungen nötig – etwa ein Bluttest oder die Entnahme von Gewebeproben. Klar: Bei Verdacht auf Krebs werden bildgebende Verfahren herangezogen, etwa Magnetresonanztomografie und Computertomografie.

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Wie kann man Lymphknotenkrebs behandeln?

Wenn Lymphknotenkrebs rechtzeitig erkannt wird, liegen die Heilungschancen zwischen siebzig und neunzig Prozent. Die Behandlungsweise hängt stark von Schweregrad, Stadium und Lage des Tumors ab. Häufig kommt eine Chemotherapie zum Einsatz. Im Ernstfall können Sie auf kompetente Experten zählen, die Ihnen mit ihrer Expertise und langjährigen Erfahrung zur Seite stehen:

Etwa der international renommierte Krebsexperte Prof. Dr. med. Ullrich Graeven, der als Spezialist für Hämatologie, Onkologie, Gastroenterologie und internistische Onkologie der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie in den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach vorsteht. Er hat sich vor allem als Leiter des Onkologischen Zentrums der Klinik einen Namen gemacht und verfügt vor allem im Spannungsfeld Blut und Krebs über eine hohe Expertise. Zur seinen Fachgebieten zählt auch die Behandlung aller Erkrankungen des lymphatischen Systems. Somit ist er bei Leukämien, Lymphomen und festen Tumoren genau der richtige Ansprechpartner. Prov. Graeven ist mit allen modernen Untersuchungstechniken vertraut und erkennt vor allem bösartige Erkrankungen schnell – etwa die akute Leukämie.

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Im Süden Deutschlands ist mit Prof. Dr. med. Dr. phil. Fuat Oduncu ein außergewöhnlicher Spezialist für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin am HELIOS Klinikum München West anzutreffen. Sein Behandlungsanspruch zeichnet sich unter anderem durch die enge Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team aus, das sich aus Experten verschiedener Fachrichtungen zusammensetzt – dazu zählen Onkologie, Strahlentherapie, Chirurgie, Radiologie, Pneumologie, Pathologie, Gynäkologie, Gastroenterologie und weitere Disziplinen. Im interdisziplinären Tumorboard wird für jeden einzelnen Patienten eine ganz individuell zugeschnittene Krebstherapie nach dem neuesten Stand der Wissenschaft gefunden.

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Wenden Sie sich im Bedarfsfall einfach direkt an einen der ausgewiesenen Ärzte, die Spezialisten des Leading Medicine Guide helfen Ihnen gerne und kompetent weiter!

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