Experteninterviews

Der Pneumologe und Leading Medicine Guide Experte Professor Tamm führt so genannte Lungenspiegelungen durch (auch Bronchoskopie genannt). Mit dem Bronchoskop – so die Bezeichnung des Instruments - das über die Nase oder die Mundöffnung in das Innere geführt wird, können Gewebeproben entnommen, Atemwege begutachtet und diese von Flüssigkeit oder Schleim befreit werden.Am Ende des dünnen Stabs ist nicht nur eine kleine Zange und Bürste befestigt, sondern auch eine kleine Kamera installiert. Während Professor Tamm damit die inneren Organe inspiziert, kriegt der Patient von all dem nichts mit. Es ist in Tiefschlaf versetzt.Die Lungenspiegelung heute ist technologisch sehr weit vorangeschritten. Man kann beispielsweise endobronchiale Ultraschall- und Punktionsverfahren durchführen und sich elektromagnetisch durch den „Bronchialbaum“ mit all seinen Knorren und Verästelungen navigieren lassen. lungs-37825_1280Was ist eine endobronchiale Ultraschalluntersuchung und Punktion?Mithilfe der Endobronchialen Ultraschalluntersuchung (EBUS) kann ein Blick in den Brustkorb geworfen und Lymphknoten (in der Lunge) untersucht werden. Das Besondere am Ganzen, die Ultraschallsonde macht tiefere Schichten sichtbar und Gewebeproben können vom Arzt an auffälligen Stellen entnommen werden. Dabei sind die Einschnitte bei der Gewebeentnahme so minimal, dass sie so gut wie keine Narben hinterlassen.Hierbei handelt es sich um eine Neuheit: Die Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Basel ist eine der ersten, die mit dem EBUS-Gerät arbeitet. Mehr als 1000 EBUS-Untersuchungen konnten derweilen erfolgreich durchgeführt werden. Mit GPS zum LungenherdManchmal werden Unregelmäßigkeiten, Verdichtungen oder Anomalitäten an der Lunge festgestellt, die auch Lungengrundherde bezeichnet werden. Zunächst muss der medizinische Experte Professor Tamm herausfinden, worum es sich tatsächlich handelt: Haben wir es hierbei mit einer Infektionen odereventuell schon mit Granulomen (entzündungshemmende knotenartige Körnchen im Gewebe) zu tun? Und kann ein Tumor sicher ausgeschlossen werden?Interessant ist auch die Möglichkeit einer elektromagnetischen Navigation, was an dieser Klinik schon an 150 Patienten erfolgreich durchgeführt wurde. Lungenrundherde können auf diese Weise ferngesteuert anvisiert werden, egal wie klein diese Herde sind. Derartige Lungenherde sollten regelmäßig beobachtet und kontrolliert werden. tammÜber den Lungen-ExpertenProfessor Tamm ist Chefarzt, Pneumologe (griech. pneumon „Lunge“) und Leiter des Lungenzentrums am Universitätsspital Basel. An der wohl größten pneumologischen Klinik der Schweiz behandelt er alle Arten von Erkrankungen der Atemwege. Zu seinem Behandlungsschwerpunkt gehören unter anderem Lungentransplantationen, Thorakoskopie (damit bezeichnet man eine chirurgische Methode, um Einblick in die Brusthöhle und das Brustfell zu erhalten), Biopsie, Endobronchialer Ultraschall (EBUS) und Lungenbiopsie bei Tumorerkrankungen.Sie wollen mehr über den Leading Medicine Guide Experten Professor Tamm und seine Behandlungsschwerpunkte erfahren? Dann besuchen Sie sein Arztprofil und nehmen Sie direkt Kontakt zu ihm auf.  
Le professeur Tamm, pneumologue et expert sur Leading Medicine Guide, pratique des bronchoscopies. Le bronchoscope (désignation de l’instrument) est introduit par le nez ou la bouche jusque dans les poumons et permet ainsi au médecin de prélever du tissu, d’examiner les voies respiratoires et d’éliminer le mucus et le liquide. Le tube mince est muni d’une petite pince, d’une brosse et d’une caméra. Pendant que le professeur Tamm examine les organes internes, le patient ne remarque rien du tout puisqu’il est sous anesthésie. De nos jours, la technologie de la bronchoscopie est très avancée. Il est possible, par exemple, de réaliser des échographies et des ponctions endobronchiques et de se diriger par électromagnétisme dans l’arbre bronchique et ses nombreuses ramifications. Qu’est-ce qu’une échographie et une ponction endobronchique ?L’échographie endobronchique (EBUS) permet d’explorer la cage thoracique et d’examiner des ganglions lymphatiques (dans les poumons). Il est remarquable que la sonde d’échographie rende visible les couches profondes et que le médecin puisse prélever du tissu suspect. En plus, les incisions lors du prélèvement sont si minimes qu’elles ne laissent presque pas de cicatrices. Et c’est une nouveauté : la clinique de pneumologie de l’hôpital universitaire de Bâle est l’une des premières à travailler avec l’appareil EBUS. Jusqu’à présent, plus de 1 000 examens par EBUS ont été réalisés avec succès. De l’expert pulmonaireLe professeur Tamm est médecin-chef, pneumologue et directeur du centre pulmonaire de l’hôpital universitaire de Bâle. Dans la clinique, probablement la plus grande clinique pneumologique de Suisse, il traite les différentes maladies des voies respiratoires. Il s’est spécialisé entre autres en transplantations pulmonaires, thoracoscopies, biopsies, échographie endobronchique (EBUS) et en biopsies pulmoniares en cas d’affection tumorale.Renseignez-vous ici.