Allgemeines

Erstmals trafen sich mehr als 50 österreichische und deutsche Veranstalter, Sponsoren, Unternehmer und Dienstleister aus der Gesundheitsbranche in Innsbruck, um gemeinsam Zukunft zu zeigen. Unter dem gleichnamigen Motto wurde die immer größere Relevanz eines stärkeren und bewussteren Einsatzes von industriellen Produkten, Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitsbereich verdeutlicht. dsc_1141Patienten und Informationssuchende agieren heute anders. Wir brauchen uns nur umzuschauen: Neue Medien spielen in Beruf und Freizeit eine immer stärkere Rolle, so auch in der Medizin! Ärzte und Kliniken können mithilfe von neuen Technologien viele Prozesse automatisieren und Patienten individueller betreuen. Das brachten nicht nur die 16 Referenten in den dreiminütigen Pitches auf den Punkt, sondern wurde auch von den zwei Keynote Speakern Radek Nitsch vom Deutschen Verlag für Gesundheitsinformation (DVFGI) und Herr Petersen vom dänischen Healthcare Portal sundhed in der Villa Blanka klar herausgestellt.  
"Wer diese digitale Chance noch nicht erkannt hat, ist schon zu spät dran"
dsc_1107Medizin 4.0 bedeutet eine starke Vernetzung, technische Unterstützung, Informationstransparenz und vor allem Nutzerfreundlichkeit. Medizin 4.0 findet digital statt und genau hier muss der Nutzer/ Patient abgeholt werden - im Internet. Nitsch unterstrich deshalb, wie wichtig es ist, die richtige Online Marketing Strategie für eine bessere Reichweite und eine gute Auffindbarkeit der Ärzte und Kliniken zu wählen. Er demonstrierte auch, wie Neue Medien Arztpraxen und Kliniken immer mehr durchdringen. „Wer diese digitale Chance noch nicht erkannt hat, ist schon zu spät dran“ so Nitsch. Die richtige App-Anwendung zum Beispiel kann Kliniken und Ärzte entlasten und den Patienten zum Player der eigenen Gesundheit machen. 
"viele Nutzer legen besonderen Wert auf Homogenität, Sicherheit und Vertrauen in das System"
dsc_1044So auch Petersen: Am Beispiel von sundhed.dk – einem Gesundheits-Support aus Dänemark, wurde verdeutlicht, wie stark eHealth in einem Land wie Dänemark nachgefragt und verstärkt genutzt wird. Datenschutz ist nicht nur hierzulande ein großes Thema, weshalb viele Nutzer besonderen Wert auf Homogenität, Sicherheit und Vertrauen in das System legen. „Dann sind die Menschen auch bereit, ihre persönlichen Gesundheitsdaten für eine verbesserte gesundheitliche Versorgung zur Verfügung zu stellen“, argumentierte Petersen.  dsc_1098Medizin 4.0 - keine weit entfernte Zukunftsvision Am Ende des Tages war jedem Besucher klar, dass Medizin 4.0 keine weit entfernte Zukunftsvision mehr ist. Jeder Zweite nutzt heute sein Smartphone, um etwa an Gesundheitsinformationen zu gelangen, sich gesundheitlich zu motivieren oder nach einem medizinischen Experten für sein Problem zu suchen. Und wer noch offene Fragen hatte, konnte sich anschließend, bei einer kleinen Erfrischung und Stärkung auf dem Marktplatz mit den einzelnen Protagonisten austauschen oder einige der vorgestellten eHealth-Produkte testen. Organisiert wurde das Gesundheit 4.0-Event von CEMIT, in Kooperation mit der Standortagentur Tirol, UMIT, Tirol Kliniken, dem DVFGI und MCI.