Trichterbrust: Informationen & Trichterbrust-Spezialisten

13.01.2022
Dr. Claus  Puhlmann
Medizinischer Fachautor

Die Trichterbrust ist eine Fehlbildung des Brustkorbs. Dabei sind die Rippen und das Brustbein nach hinten eingesunken. In schweren Fällen können sie die Lunge und das Herz verdrängen und deren Funktionen beeinträchtigen. Häufig leiden Betroffene aber auch nur am kosmetischen Bild. Eine Trichterbrust kann aus medizinischen oder kosmetischen Gründen behandelt werden. Es existieren verschiedene Methoden, die je nach Patient und dessen Ausmaß der Erkrankung angewendet werden. Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Trichterbrust-Spezialisten und Zentren.

ICD-Codes für diese Krankheit: Q67.6, M95.4

Empfohlene Spezialisten

Kurzübersicht:

  • Was ist eine Trichterbrust? Eine trichterförmige Einsinkung des Brustkorbs. Es handelt sich um die häufigste Brustkorb-Fehlbildung; sie tritt bei 0,1 bis 2 % der Bevölkerung auf.
  • Ursachen: Die Ursachen sind nicht endgültig geklärt. Genetische Gründe, eine Belastungsschwäche der vorderen Brustwand oder mechanische Faktoren werden diskutiert.
  • Symptome: Erst Jahre nach der Geburt treten erste Beschwerden auf, dazu gehören Fehlstellungen der Rippen sowie Fehlhaltungen (etwa Kyphose), Rückenschmerzen, ggf. auch Sodbrennen, Luftnot, Herzrasen und schnelles Ermüden.
  • Diagnose: Die Trichterbrust ist meistens schon nach der Geburt zu erkennen. Vor einer OP muss jedoch das Ausmaß genau mittels Röntgen, MRT, Lungenfunktionstest, Echokardiographie und Belastungs-EKG ermittelt werden.
  • Konservative Behandlung: Im Kindesalter ist meistens keine OP notwendig, stattdessen kommen Physiotherapie und Haltungstraining zur Anwendung. Mittels einer Saugglocke kann die Brust langsam angeglichen werden.
  • Trichterbrust-OP: Meistens wird aus psychischen oder kosmetischen Gründen operiert. Welche Methode zur Anwendung kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. In der Regel werden Metallbügel eingesetzt, die die Brust nach außen drücken.
  • Nachsorge: Je nach OP-Methode muss der Patient eine oder mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Die Mobilisierung beginnt jedoch bereits am Tag nach der OP. Danach erfolgen Physiotherapie und Muskelaufbau. Der/die Metallbügel werden etwa ein Jahr später entfernt.

Artikelübersicht

Definition und Häufigkeit der Trichterbrust

Eine Trichterbrust (Pectus excavatum) ist eine Fehlbildung des Brustkorbs. Sie zeigt sich als trichterförmiges Einsenken des Brustbereichs nach hinten in Richtung der Wirbelsäule. Betroffen sind das Brustbein und die Knorpelverbindungen zwischen Brustbein und Rippen (Rippenknorpel).

Die Trichterbrust ist die am häufigsten vorkommende Fehlbildung des menschlichen Brustkorbs. Sie tritt mit einer Häufigkeit von etwa 0,1 bis 2 Prozent auf. Jungen sind etwa 3-mal so häufig von dieser Thoraxdeformität betroffen als Mädchen.


Trichterbrust bei einem Mann
Trichterbrust bei einem Mann © jupiter8 | AdobeStock

Ursachen der Trichterbrust

Die Ursache für diese Fehlbildung ist noch nicht endgültig geklärt. Es gibt aber Hinweise darauf, dass

  • eine Belastungsschwäche der vorderen Brustwand vorliegt oder
  • mechanische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung spielen.

Darüber hinaus liegt bei bis zu 40 Prozent der Fälle eine familiäre Häufung vor. Daher wird angenommen, dass auch genetische Gründe für die Entstehung einer Trichterbrust mitverantwortlich sind.

Daneben kommt die Trichterbrust vermehrt bei verschiedenen Syndromen vor, so z. B.

  • beim Marfan-Syndrom,
  • beim Poland-Syndrom und
  • beim fetalen Alkoholsyndrom.

Beschwerden bei Trichterbrust

Meist ist eine Trichterbrust schon direkt nach der Geburt zu erkennen. Im Laufe des weiteren Körperwachstums verstärkt sich die Fehlbildung. Da der Brustkorb noch elastisch ist, können sich Herz und Lunge an die anatomische Situation im Thorax anpassen. Deshalb haben Kinder und Jugendliche oft keine körperlichen Beschwerden.

Mit zunehmendem Alter und Grad der Einsenkung kann es jedoch zu körperlichen Beschwerden kommen. So kann die Fehlstellung der Rippen auf die Wirbelsäule übertragen werden und zu Fehlhaltungen führen.

Die Schultern sind dann häufig nach vorne geneigt, der Bauch tritt hervor und die Wirbelsäule ist nach hinten gekrümmt (Kyphose). Dadurch sind die Bandscheiben einer stärkeren Belastung ausgesetzt, was zu Rückenschmerzen führt.

Wenn aufgrund der Fehlhaltung ein erhöhter Druck auf den Magen besteht, kann es vermehrt zu Sodbrennen kommen. Gelegentlich treten bei einer Trichterbrust auch Symptome wie

  • Luftnot,
  • Herzrasen und
  • schnelle Ermüdbarkeit

auf. Meist zeigen sich allerdings in den Lungenfunktions- und Herzuntersuchungen nur selten krankhafte Befunde.

Da Kinder und Jugendliche häufig unter der Fehlbildung leiden, können sich psychische Auffälligkeiten entwickeln. So lehnen manche ihren Körper ab, treiben keinen Sport und ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück.

Behandlung einer Trichterbrust

Bei Beschwerdefreiheit besteht daher aus medizinischen Gründen nur selten die Indikation für eine Trichterbrust-Operation.

Eine Trichterbrust-OP kann erforderlich sein, wenn Herz oder Lunge stark verdrängt werden und es zu körperlichen Symptomen kommt.

Allgemeine Maßnahmen zur Behandlung einer Trichterbrust

Generell gilt, dass im Kindesalter eher zurückhaltend therapiert wird. Ein Trichterbrust-OP ist in den seltensten Fällen angezeigt. Stattdessen wird der Verlauf der Entwicklung der Trichterbrust regelmäßig kontrolliert.

Daneben werden Physiotherapie und Haltungstraining empfohlen. Jugendliche und Erwachsene beugen Fehlbelastungen der Bandscheiben vor, indem sie ihre Rückenmuskulatur trainieren. Auch kann ein Muskel- und Konditionstraining sinnvoll sein.

Trichterbrustkorrektur mittels Saugglocke

Anstelle einer Trichterbrust-Operation kann auch eine Saugglockenbehandlung in Erwägung gezogen werden.

Dabei zieht eine speziell an die anatomischen Gegebenheiten des Patienten angepasste Saugglocke den Brustkorb langsam nach oben. Meist wird die erste Anwendung der Saugglocke ambulant in einer Klinik durchgeführt, damit der Arzt die korrekte Anwendung prüfen kann.

Die Behandlungsdauer hängt vom Ausmaß und auch dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Ggf. muss die Saugglocke bis zu mehrere Male täglich für bis zu mehrere Stunden über zwei bis 3 Jahre angewendet werden. Langzeitergebnisse stehen zwar noch aus, aber die ersten Resultate sind vielversprechend.

Die Trichterbrust-OP

Eine Trichterbrust-OP ist erforderlich bei

  • Einschränkungen körperlicher Funktionen (wie z. B. der Atmung oder der Herzfunktion) oder
  • psychischen Belastungen aufgrund der Trichterbrust.

Heute fällt die Entscheidung für eine Trichterbrust-Operation meist aus psychischen und/oder kosmetischen Gründen.

Bei Kindern wird nur in seltenen Fällen zu einer Trichterbrust-OP geraten.

Jugendliche und Erwachsene leiden häufig unter den psychisch-kosmetischen Belastungen. Daher äußern sie meist selbst den Wunsch nach einer Trichterbrustkorrektur.

Das Ziel der Trichterbrust-Operation ist eine möglichst vollständige Trichterbrustkorrektur unter Vermeidung großer Operationsnarben. Aus diesem Grund werden statt den konventionellen, offenen Verfahren heute zunehmend minimal-invasive Verfahren eingesetzt.

Zum Einsatz kommen hauptsächlich

  • die minimal-invasive Trichterbrust-Operation nach Nuss (MIRPE) und
  • die Sternochondroplastie (Erlanger Trichterbrust-Operation).

Von den früher öfter durchgeführten Methoden der Trichterbrust-OP nach Ravitch oder Rehbein wird zunehmend Abstand genommen. Dabei handelt es sich um sehr aufwändige und für den Patienten sehr belastende Eingriffe. Unter kosmetischen Aspekten ist eine unvorteilhafte Schnittführung erforderlich. Daran schließt sich ein Krankenhausaufenthalt von 14 bis 21 Tagen an.

Voruntersuchungen zur Vorbereitung einer Trichterbrust-OP

Das gesamte Ausmaß der Trichterbrust kann nur durch bildgebende Verfahren sichtbar gemacht werden.

Mittels Lungenfunktionstest und EKG oder Echokardiografie wird nach Störungen der Herzfunktion und nach Beeinträchtigungen der Atmung gesucht.

Die Untersuchungen werden meist an den Kliniken durchgeführt, die auch eine Trichterbrust-OP durchführen. Die Untersuchungsergebnisse werden dann zur Vorbereitung einer Trichterbrust-Operation an die entsprechende Fachklinik übersendet.

Röntgenuntersuchung (CT-Untersuchung)

Wichtige bildgebende Verfahren sind das klassische Röntgen, oder besser die Computertomographie (CT). Eine CT liefert ein detaillierteres Bild als das Röntgenbild. Beide Verfahren können u. a. die Knochen, also auch die Rippen und das Brustbein, darstellen.

Knochen und anderes dichtes Gewebe absorbieren Röntgenstrahlen stärker als weniger dichtes Gewebe (z. B. die Haut). So lassen sich die Rippen und das Brustbein mit der Knickbildung erkennen und das genaue Ausmaß der Trichterbrust bestimmen.

Die Röntgenuntersuchung wird

  • zur Vorbereitung auf eine Trichterbrustkorrektur und
  • zum Ausschluss anderer Krankheiten (z. B. der Wirbelsäule)

verwendet.

Röntgenbild der Brust
Ein Röntgenbild des Brustkorbs ist ein wichtiges Mittel bei der Beurteilung einer Trichterbrust © jupiter8 | AdobeStock

Magnetresonanztomographie (MRT)

Mithilfe der Magnetresonanztomografie können hochaufgelöste Schnittbilder detailliert dargestellt werden. Sie zeigt im Gegensatz zur CT auch das Weichteilgewebe.

Mittels MRT lässt sich das Ausmaß der Trichterbrust, wie die Trichtertiefe und der Durchmesser, bestimmen.

Im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung besteht bei einer MRT keine Strahlenbelastung.

Haller-Index

Anhand der Trichtertiefe kann das Ausmaß einer Trichterbrust objektiviert werden. So setzt der Haller-Index

  • den Querdurchmesser des Brustkorbs und
  • den Abstand zwischen der tiefsten Stelle des Trichters und der Wirbelsäule

ins Verhältnis zueinander.

Liegt der Haller-Index bei 3,2 oder höher, wird häufig eine Empfehlung für eine Trichterbrust-OP ausgesprochen.

Lungenfunktionstest

Der Lungenfunktionstest gibt Aufschluss über das Ausmaß der Einschränkung der Lungenfunktion infolge einer Trichterbrust.

Dabei wird z. B.

  • das Lungenvolumen,
  • das exspiratorische Reservevolumen (ERV),
  • die inspiratorische Vitalkapazität (IVC) und
  • die forcierte Vitalkapazität (FVC)

bestimmt. So lässt sich das Ausmaß etwaiger Funktionseinschränkungen feststellen und die Notwendigkeit einer Trichterbrustkorrektur abschätzen.

Lungenfunktionstest
Ein Lungenfunktionstest kann Rückschlüsse auf das Ausmaß der Trichterbrust zulassen © mjowra | AdobeStock

Echokardiographie

Mittels Echokardiografie lässt sich eine eventuelle Beeinträchtigung der Herzklappen und bestimmter Herzfunktionen beurteilen.

Auch damit lässt sich die Notwendigkeit einer Trichterbrustkorrektur abschätzen.

Belastungs-EKG

Durch die Trichterbrust kann es auch zu Beeinträchtigungen der Herz-Kreislauf-Funktion (z. B. Herzrhythmusstörungen) kommen. Ein Belastungs-EKG kann die Herzfunktion unter körperlicher Aktivität beurteilen.

Auch dies kann helfen, die Notwendigkeit eine Trichterbrust-Operation abzuschätzen.

Minimal-invasive Trichterbrust-Operation nach Nuss (MIRPE)

Bei der Trichterbrustkorrektur nach Nuss werden nur zwei kleine Schnitte unter der Achsel an der seitlichen Brustwand gesetzt. Sie stören später kosmetisch nicht.

Durch diese Schnitte wird in Höhe des Trichters ein vorgebogener Metallbügel unter das Brustbein eingebracht. Der Metallbügel wurde im Vorfeld an die Anatomie des Patienten angepasst. Der Chirurg kontrolliert den korrekten Sitz unter Einsatz einer Videokamera (Thorakoskopie).

Der Bügel, der aus Stahl bzw. bei Allergikern aus Titan besteht, wird an der Seite fixiert, das Brustbein selbst bleibt unversehrt. Dadurch werden das eingesunkene Brustbein und die betroffenen Rippen mit den verformten Rippenknorpeln wieder nach außen gedrückt.

In manchen Fällen sind auch zwei oder gar drei Metallbügel erforderlich.

Die Trichterbrustkorrektur erfolgt unter Vollnarkose und dauert etwa 50 Minuten. Die beiden kleinen seitlichen Einschnitte verheilen schnell ohne störende Narbenbildung. Nach der Trichterbrust-Operation ist der äußere kosmetische Erfolg unmittelbar sichtbar, der Brustkorb hat eine „normale“ Form erhalten. 

Auch kommt es nur selten zu operationsbedingten Komplikationen. Daher kann der Patient schon nach wenigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen.

Bereits nach etwa drei Monaten kann der Patient wieder ein völlig normales Leben mit allen gewohnten Aktivitäten aufnehmen.

Nach zwei bis drei Jahren werden die Metallbügel wieder chirurgisch entfernt. Bei älteren Patienten kann es ggf. notwendig sein, die Metallbügel länger im Körper zu belassen.

Da bei dieser Art der Trichterbrustkorrektur die Brustwand noch elastisch sein muss, eignet sie sich insbesondere für jüngere Patienten.

Mit dieser Trichterbrustkorrektur lassen sich sehr gute Erfolge insbesondere bei symmetrisch geformter Trichterbrust erzielen. Bester Zeitpunkt für die Trichterbrust-OP nach Nuss ist das Ende der Pubertät, wobei aber auch spätere Eingriffe möglich sind.

Minimal-invasive Trichterbrust-Operation nach Rokitansky

Eine Weiterentwicklung der Trichterbrust-OP nach Nuss stellt die minimal-invasive Trichterbrustkorrektur nach Rokitansky dar.

Diese zeichnet sich unter anderem durch

  • Kerbungen des Brustbeins,
  • thorakoskopische Schlitzungen der Rippenknorpel und
  • durch die Verwendung eines Metallbügels, der nur aus einem Stück besteht,

aus. Dadurch wird ein Metallabrieb im Körper vermieden.

Offene Trichterbrust-OP: Sternochondroplastie (Erlanger Trichterbrustkorrektur)

Die Erlanger Trichterbrust-Operation wird auch minimalisierte Erlanger Korrekturmethode (MEK) genannt. Sie basiert auf den Methoden nach Ravitch/Rehbein/Wernicke. Bei diesen Methoden wird der Brustkorb durch einen mehrere Zentimeter langen, bei Männern vertikalen oder bei Frauen horizontalen Schnitt geöffnet.

Die deformierten Rippen werden anschließend vom Brustbein abgetrennt und der Knorpel an den deformierten Rippen entfernt. Nachdem das Brustbein angesägt wurde, wird es angehoben und mit Metallbügeln fixiert. Danach wird der Thorax wieder verschlossen.

Bei der in Erlangen weiterentwickelten Trichterbrust-OP werden die Rippen nicht vollständig abgetrennt. Stattdessen werden sie lediglich am Ansatz zum Brustbein angekerbt. Anschließend wird das Brustbein im angehobenen Zustand stabilisiert. Dazu werden ein bis zwei Metallbügel über einen kleinen Schnitt in der seitlichen Brustwand eingebracht. Bereits nach einem Jahr können die Metallbügel wieder chirurgisch entfernt werden.

Die Erlanger Trichterbrustkorrektur ist ein relativ schonendes Operationsverfahren. Ähnlich wie bei der Trichterbrust-Operation nach Nuss kann der Patient die Klinik bereits nach wenigen Tagen verlassen.

Es kann sowohl bei symmetrischen als auch bei asymmetrischen Deformitäten angewendet werden und ist für alle Altersgruppen (auch ältere) geeignet.

Nach mehreren Jahrzehnten der Anwendung kann die Erlanger Trichterbrustkorrektur sehr gute Langzeitergebnisse vorweisen.

Risiken einer Trichterbrust-OP

Jede Trichterbrust-Operation bringt wie jeder andere operative Eingriff auch gewisse Risiken mit sich. So kann es zu Wundheilungsstörungen kommen, die Folge des mechanischen Eingriffes oder einer Infektion der Wunde sein können.

Sehr selten kommt es zu schweren Infektionen und allergischen Reaktionen auf die Metallbügel. Diese müssen dann vorzeitig entfernt werden. Sind Allergien (z. B. eine Nickelallergie) bekannt, können spezielle Bügel aus Titan eingesetzt werden.

Eventuell auftretende Schmerzen nach der OP können effizient behandelt werden. Vorbeugend kkönnen Narkoseärzte während der Trichterbrust-OP einen Periduralkatheter (PDK) legen. Über diesen kann die Aktivität der Nerven der Thoraxregion manuell kontrolliert werden können.

Damit lässt sich nach der Trichterbrustkorrektur die Schmerzbehandlung steuern und so eine komplette Schmerzfreiheit erzielen.

Nachsorge nach einer Trichterbrust-OP

Je nach angewandter Trichterbrust-Operation kann ein Klinikaufenthalt von etwa 6 bis 11 Tagen, zum Teil bis zu mehreren Wochen erforderlich sein. Meist beginnt die Mobilisierung vom ersten Tag nach der Trichterbrust-Operation an. Starke Drehbewegung des Oberkörpers sollten aber in den ersten 8 bis 12 Wochen nach der Trichterbrust-OP vermieden werden.

In regelmäßigen Abständen sollte die korrigierte Trichterbrust mittels Röntgenuntersuchung kontrolliert werden. Daneben sollte die Muskulatur unter physiotherapeutischer Anleitung gekräftigt werden. Eine normale Belastung des Oberkörpers ist meist nach drei Monaten möglich. Bei geplanter starker körperlicher Belastung sollte zuvor die Stabilität der Trichterbrustkorrektur überprüft werden.

Je nach Trichterbrust-Operation werden der oder die Metallbügel entweder

  • bereits nach einem Jahr (Erlanger Trichterbrustkorrektur) oder
  • nach etwa drei bis vier Jahren (Trichterbrust Trichterbrustkorrektur nach Nuss)

mittels eines abschließenden chirurgischen Eingriffs entfernt.

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