Sonographie (Ultraschalluntersuchung)

Matthias Kühn
Redakteur

Die Ultraschalluntersuchung, die auch Sonographie genannt wird, ist ein schnelles und wirkungsvolles bildgebendes Verfahren der Medizin. Vor allem weil es weitestgehend ohne Nebenwirkungen ist und zudem kostengünstig, zählt es zu den häufigsten Methoden der Untersuchung überhaupt.

Mit dem Ultraschall, wie die Untersuchung meistens einfach genannt wird, lassen sich unterschiedliche Körperregionen und Organe ganz leicht untersuchen und beurteilen – ambulant, direkt in der Arztpraxis oder im Krankenhaus. Wegen ihrer schnellen Verfügbarkeit ist die Sonografie auch oft zur direkten Kontrolle bei technisch eher anspruchsvollen Eingriffen im Einsatz. Auch zur Verlaufsbeobachtung von Krankheiten empfiehlt sie sich als nebenwirkungsfreie Methode.

Häufige Einsatzgebiete sind die Gelenk-Sonografie, die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane, wenn es etwa um Leber, Nieren oder Milz geht, die Echokardiografie, wenn es ums Herz geht – und die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse. Auch die Mammasonografie ist, als Vorstufe der Mammografie, eines der Anwendungsgebiete. Und natürlich gibt es die wohl bekannteste Form des Ultraschalls – bei einer Schwangerschaft.

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