Laserbehandlung bei Warzen (Warzen lasern)

Eine sehr gute und erfolgversprechende Methode, um eine Warze zu entfernen, ist die Laserbehandlung. Sie findet hauptsächlich bei einer tief sitzenden Warze wie der Dornwarze Anwendung. Selbst eine Vereisung oder Verätzung führt bei einer Dornwarze oft nicht zur endgültigen Entfernung, wenn diese Warze schon sehr tief in innere Hautschichten vorgedrungen ist.

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Laserbehandlung bei Warzen - Weitere Informationen

Wann kommt eine Laserbehandlung bei Warzen in Betracht?

Eine Laserbehandlung erfolgt oft dann, wenn eine andere Behandlungsmöglichkeit zur Entfernung einer Warze keinen Erfolg gebracht hat. Man nutzt die Laserbehandlung zum Beispiel beim Vorhandensein von schweren Warzenleiden, tiefsitzenden Warzen, insbesondere Dornwarzen, und langwierigen Prozessen ohne erreichten Erfolg. Das Warzen lasern ist auch die kostenintensivste Variante der Entfernung einer Warze. Es kann sogar passieren, dass Sie eine weitere Laserbehandlung durchführen lassen müssen, weil sich die Warze wieder neu gebildet hat. Um dem vorzubeugen, ist es immer ratsam, recht früh mit der Laserbehandlung zu beginnen, damit die Gefahr, dass die Warze in immer tiefere Hautschichten hineinwächst, ausgeschlossen werden kann.

Von großer Bedeutung für die Laserbehandlung ist, dass der Wasseranteil der menschlichen Haut fast siebzig Prozent beträgt. Deshalb können mit der Laserbehandlung Hautschichten abgetragen werden, ohne dass eine Schädigung des unteren Gewebes vonstatten geht. Die Laserbehandlung wird von erfahrenen Ärzten im Krankenhaus durchgeführt. Im Vorfeld werden Sie einer Narkose unterzogen, da diese Behandlung von großen Schmerzen begleitet wird. Aber auch eine lokale Anästhesie ist möglich und wird angewendet. Bei der Laserbehandlung wird die Warze mit dem Laserstrahl tief herausgetrennt und erfordert in jedem Fall eine weitere Nachbehandlung.

Was ist nach der Laserbehandlung zu beachten?

Auch nach der Laserbehandlung werden Sie, je nach Tiefe der Warze, starke oder sehr starke Schmerzen verspüren. Sie müssen mit einer Narbenbildung rechnen, da der Laserstrahl große Hitze verursacht und Gewebe regelrecht heraustrennt. Das Gewebe muss nach der Laserbehandlung und nach dem Heilungsprozess wieder gut und sauber zusammenwachsen, weshalb sie nach der Laserbehandlung Sauberkeit und tägliches Wechseln des Verbandes als dringende Notwendigkeit betrachten sollten. Passiert dies nicht, besteht die Möglichkeit, dass Viren oder Bakterien in die offene Wunde eindringen können und zu einer Infektion führen. Der Heilungsprozess wird dadurch verlängert und die Wundheilung verzögert sich enorm. Hat sich nach erfolgter Laserbehandlung nach einiger Zeit neue Haut gebildet, können Sie vorsichtig eine Creme mit dem Wirkstoff Dexpanthenol auftragen. Mit dieser Creme können der Heilungsprozess und die Narbenbildung der Haut schneller einsetzen.

Ihr derzeitiges Immunsystem spielt auch nach der Laserbehandlung beim Heilungsprozess eine große Rolle, die Sie nicht unterschätzen sollten. Versuchen Sie, sich vor allem nach der Laserbehandlung gesund zu ernähren, sorgen Sie für ausreichend Schlaf, vermeiden Sie ständigen Stress und pflegen Sie soziale Kontakte.

Wie wird die Laserbehandlung durchgeführt?

Bei einer Laserbehandlung wird der Arzt nach der örtlichen Betäubung oder dem Einsetzen einer Narkose die störenden Hautwucherungen schichtweise mit dem Laser abtragen. Weil der Laserstrahl sehr aggressiv ist, werden während der Durchführung der Laserbehandlung Schutzbrillen getragen. Wenn nach der Laserbehandlung eine Blutung stattfindet, die klein und punktförmig sein sollte, ist die Laserbehandlung beendet. Abschließend wird die Wunde abgesaugt, um alle Wundsekrete zu entfernen.

Nachversorgung der Wunde nach einer Laserbehandlung

Leider entsteht bei der Laserbehandlung eine offene Wunde, die entweder blutet oder auch Nässe abgeben kann. Deshalb ist es sehr wichtig, diese Wunde entsprechend zu versorgen, damit keine Entzündung entsteht. Um die Bildung einer Kruste nach einer Laserbehandlung zu vermeiden, wird die entstandene Wunde mit einem atmungsaktiven Folienverband versorgt. Der Verband besteht meist aus Polyurethan und ist vom Aussehen her transparent. Sie sollten diesen Verband nach der Laserbehandlung täglich ein bis zweimal wechseln, bis keine Wundsekretion mehr vorhanden ist. Dies ist nach ungefähr drei bis sechs Tagen der Fall. Es gibt jedoch auch Hautareale, an denen kein Folienpflaster aufgebracht werden kann. In diesem Fall nutzen Sie bestenfalls eine Salbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol und achten darauf, dass der sich gebildete Schorf nicht verletzt oder abgetragen wird. Der Schorf bildet einen sehr guten Schutz vor Infektionen.

Laserbehandlung bei Warzen an Händen und Füßen

Die Laserbehandlung an Händen und Füßen wird oft von einem schwierigen Heilungsprozess begleitet. Aufgrund der Tiefe der Dornwarzen wird in der Laserbehandlung eine sehr tiefe Abtragung der Hornhaut durchgeführt, die teilweise bis in den Bereich der Lederhaut geht. Die hier entstandenen tiefen Wunden bluten meist zwei Tage lang und sind ebenso mit einer Wundgaze abzudecken. Auch hier kann nach einer Laserbehandlung beim Beginnen des Heilungsprozesses eine Salbe aufgetragen und ein Pflaster aufgebracht werden.

Laserbehandlung bei Warzen an den Füßen

Nach einer Laserbehandlung gerade an den Füßen, wenn eine tief sitzende Dornwarze entfernt worden ist, müssen Sie mit Schmerzen rechnen, die mehrere Tage andauern können. Sie sollten in diesem Fall das Auftreten an dieser Stelle vermeiden, um den Schmerz nicht zu verstärken. Ein regelmäßiges Hochlagern der Füße unterstützt den Heilungsprozess. Durch die Laserbehandlung sind die Stellen der Haut meist noch stark oder weniger stark gerötet. Atmungsaktive Socken und Strümpfe aus Baumwolle erleichtern den Wundheilungsprozess nach einer Laserbehandlung und sollten über dem Verband getragen werden.

Beachten sollten Sie auch, dass Sie die betreffenden Stellen nicht einer UV-Strahlung aussetzen oder gar barfuß laufen. Auch wenn der Verband richtig angebracht ist, können nach einer Laserbehandlung beim Barfußlaufen Keime und Bakterien in die Wunde gelangen, welche die Wundheilung nach der Laserbehandlung verzögern.

Wenn der Schmerz nachgelassen hat und der Verband entfernt worden ist, können Sie wieder die Sportarten betreiben, die Sie vor der Laserbehandlung durchgeführt haben. Wichtig ist nur, dass die Wunde verheilt, trocken und frei von einer Kruste ist. Danach können Sie selbst nach einer Laserbehandlung wieder schwimmen und in die Sauna gehen. Jedoch sollten Sie immer Badeschuhe tragen, um einer Neuinfektion vorzubeugen.

Es besteht nach einer Laserbehandlung auch die Möglichkeit, dass an der gelaserten Stelle eine vorübergehend starke oder stärkere Pigmentierung auftritt. Diese bildet sich jedoch meist nach vier bis sechs Monaten wieder zurück. Begleitend können Sie eine Bleichcreme auftragen, sie ist jedoch nicht als notwendig anzusehen.

Möglich ist auch, dass sich nach einer Laserbehandlung zum Entfernen einer Warze eine Eiterbildung und Schwellung der Wundränder einstellen kann. Wenn Sie dies nach der Laserbehandlung an Ihrer Fußsohle feststellen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der geeignete Maßnahmen ergreifen wird, um die Infektion zu beheben. Im Gegensatz dazu ist ein weißlich auftretender Wundbelag nach einer Laserbehandlung als eher harmlos einzustufen und muss nicht behandelt werden.

Prognose nach dem Lasern einer Warze

Wenn Sie alle Vorsichtsmaßnahmen nach einer Laserbehandlung beachten, werden Sie sich an einer guten Wundheilung erfreuen können und vielleicht in Zukunft darauf achten, in Bädern, Saunen, Schwimmhallen und anderen Nassbereichen immer Badeschuhe zu tragen. Ebenso sorgt ein gut gestärktes Immunsystem dafür, dass Warzenviren in Zukunft keine Chance mehr haben, in Ihren Körper einzudringen. Bei Kindern jedoch sollten Sie eher eine andere Möglichkeit zur Entfernung der Warze in Betracht ziehen, da die Haut eines Kindes noch sehr dünn und empfindlich ist. In dem Fall ist eher ein Vereisen einer Laserbehandlung vorzuziehen.

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