Fettreduktion - Spezialisten und Informationen

Sie kämpfen mit lästigen Fettpolstern, die sich selbst trotz zahlreicher Diätbemühungen und Sportprogramme tapfer halten? Dann dürfte Sie dieser Beitrag rund um das Thema Fettreduktion interessieren. Zur Sprache kommen dabei verschiedene Verfahren, darunter die Lipolyse, Kryolipolyse, Ultraschall-Anwendung sowie die Liposuktion (Fettabsaugung). Was sich genau hinter diesen Begriffen verbirgt, erfahren Sie neben vielen anderen wichtigen Punkten in den folgenden Abschnitten. Finden sie hier außerdem ausgewählte Spezialisten für Fettreduktion.

Empfohlene Spezialisten für Fettreduktion

Artikelübersicht

Fettreduktion - Weitere Informationen

Wichtige Begrifflichkeiten zum Thema Fettreduktion

Grundsätzlich unterscheiden Experten bei der Fettreduktion zwischen operativen und vergleichsweise sanften, nicht-invasiven Verfahren. Letztere gehen entweder mit Kälte oder Fett gegen unliebsame Fettzellen vor. Alternativ erfreut sich zudem die Injektion von Lösungen zur Fettverdauung großer Beliebtheit.

Zur Zielgruppe zählen vor allem Menschen, denen die sogenannten Problemzonen zu schaffen machen. Dazu zählen primär jene unschönen Polster an

  • Bauch,
  • Hüfte,
  • Oberschenkeln,
  • Oberarmen,
  • Waden und
  • Knien.

Beim Einsatz der jeweiligen Verfahren sind unterschiedliche Varianten denkbar. Dazu zählt die alleinige Verwendung einer einzigen Methode mit multipler Wirkkraft, die beispielsweise nicht nur Fett reduziert, sondern auch das Bindegewebe stärkt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination mehrerer Verfahren wie der operativen Fettabsaugung und, im Anschluss, der Wärme- bzw. Kältebehandlung.

Gründe für eine professionelle Fettreduktion

Betroffene haben oftmals bereits eine Reihe an eigenständigen Versuchen der Fettreduktion hinter sich, bevor sie professionelle Hilfe suchen. In diesem Fall ist der Einsatz von Fachärzten der ästhetischen Medizin, allen voran der plastischen und ästhetischen Chirurgie gefragt.

Im Zentrum der Beschwerden stehen wie bereits erwähnt diätresistente, örtlich begrenzte Fettpolster, in der Medizin auch Adipositas localisata genannt. Gerade Frauen leiden unter den zusätzlichen Pfunden, die sich primär an Oberschenkeln und Hüften breitmachen. Bei Männern wiederum ist vor allem die Haut unter dem Kinn sowie am Bauch betroffen. Eine Minderung des Selbstbewusstseins gekoppelt mit Unsicherheit und Komplexen sind die Folge.

Gerade in einer Gesellschaft, in der ein schlanker, makelloser Körper mit Gesundheit, Jugendlichkeit und Leistungskraft assoziiert wird, erachten Menschen mit Problemzonen Verfahren der Fettreduktion unter anderem als Chance auf mehr Erfolg in Beruf und Privatleben.

Eine übergeordnete Rolle für eine Fettreduktion spielen folglich ästhetische Gründe. Gesundheitliche Aspekte wie mehr Flexibilität und Fitness durch den Verlust der unschönen Polster verdienen jedoch ebenfalls Beachtung.

Im Zentrum aller Maßnahmen der Fettreduktion im Bereich der beschriebenen Problemzonen steht nicht das Ziel, sämtliche Fettzellen zu entfernen, sondern vielmehr eine neue, gleichmäßigere Kontur zu schaffen.

Aspekte, die es vor einer Maßnahme zur Fettreduktion zu berücksichtigen gilt

Grundsätzlich geht jedem Eingriff ein eingehendes Gespräch mit einem Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie oder Dermatologie voraus. In diesem kommen unter anderem Ihr gesundheitlicher Zustand, Ihre Beweggründe und Erwartungshaltung sowie letztendlich die für Sie optimale Form der Fettreduktion zur Sprache.

Eine endgültige Entscheidung trifft der Arzt jedoch erst im Anschluss an eine gründliche Untersuchung. Denn für den Erfolg von Maßnahmen wie beispielsweise der Fettabsaugung müssen verschiedene Voraussetzungen wie eine hohe Elastizität der Haut erfüllt sein. Ob diese gegeben sind, findet der Arzt durch ein vorsichtiges Abtasten der betroffenen Regionen heraus. Im Anschluss bestimmt er die Partien, die für die Kreation einer möglichst gleichmäßigen Form entfernt werden sollen.

Sind Sie an einem Eingriff interessiert, so sollten Sie sich für diese Phase der Vorbereitung unbedingt ausreichend Zeit lassen und sich mit grundlegenden Fragen beschäftigen. Wie wichtig ist Ihnen der Eingriff wirklich? Gibt es eventuelle Alternativen? Welche Ergebnisse versprechen Sie sich von der jeweils eingeleiteten Maßnahme der Fettreduktion?

Verschiedene Methoden der Fettreduktion im Detail

Die Laserlipolyse: Hierbei handelt es sich um eine minimal-invasive Methode, die die Fettzellen mithilfe von Laserimpulsen verflüssigt und zerstört. Neben den winzigen Schnitten punktet diese Variante auch mit positiven „Nebeneffekten“. Kurz: Die Kollagenproduktion wird angekurbelt und das Gewebe gestrafft.

Die Radiofrequenz-Lipolyse: Auch bei dieser Behandlung spielt Wärme eine große Rolle. Im Zentrum stehen hier hochfrequente Radiowellen, die selbst tiefe Schichten des Fettgewebes erreichen und den Stoffwechsel anregen. Das Ergebnis zeigt sich in Form einer deutlichen Reduktion von Fettgewebe.

Die Ultraschall-Anwendung: Im Fachjargon auch unter dem Betriff Kavitation bekannt, hilft ebenfalls bei der Bekämpfung von Problemzonen. Zum Einsatz kommen hier fokussierte Schallwellen, die auf die verschiedenen Bereiche gerichtet eine fettlösende und körperformende Wirkung entfalten. Dabei wird zwischen niederfrequentem und hochfrequentem Ultraschall unterschieden. Diese Behandlung wird häufig durch eine Lymphdrainage abgeschlossen. Diese hilft dem Organismus dabei, Abfallstoffe abzutransportieren.

Die Kryolipolyse: Kälte steht im Mittelpunkt dieser Behandlungsvariante, die überschüssiges Fett buchstäblich wegfriert. Konkret handelt es sich dabei um eine Kälteeinwirkung von Temperaturen um -4 Grad. Diese bewirken die Abgabe von überflüssigem Fett, ohne dabei das umliegende Gewebe bzw. die Haut zu schädigen.

Die Injektions-Lipolyse: Lipolyse ist der Sammelbegriff für den Fettabbau. In der ästhetischen Medizin wird dieser oftmals mit zu diesem Zweck entwickelten Maßnahmen gleichgesetzt. Bei der sogenannten Injektions-Lipolyse handelt es sich folglich um eine Injektion, die dem Fettabbau dient. In der Umgangssprache, allgemein unter dem Begriff „Fett-weg-Spritze“ bekannt, sorgt diese mit ausgesuchten, die körpereigene Fettverdauung anregenden Wirkstoffen für eine Fettreduktion. Injiziert wird sie direkt in die jeweilige Problemzone.

Die Fettabsaugung (Liposuktion): Hierbei handelt es sich im Gegensatz zu den oben aufgeführten Methoden um die operative Entfernung von Fettgewebe mithilfe von Kanülen. Dabei unterscheidet die Medizin zwischen einer sogenannten trockenen und feuchten Liposuktion. Letztere wird im Anschluss an eine Spülung mit Bicarbonat, Adrenalin sowie lokalen Betäubungsmitteln durchgeführt.

Wissenswertes zu Risiken, Komplikationen & Nachsorge

Grundsätzlich geht jede hier vorgestellte Methode mit unterschiedlichen Risiken einher. Auch die optimale Nachsorge variiert. Einzelheiten inklusive konkreter Ratschläge erfahren Sie von Ihrem Spezialisten für ästhetische Medizin. Zu finden ist dieser in einschlägigen Kliniken und Arztpraxen mit entsprechender Schwerpunktsetzung.

Sowohl bei nicht-invasiven Behandlungsmethoden als auch beim operativen Eingriff kann es zu

  • Rötungen,
  • Blutergüssen und
  • Schwellungen

kommen. Eine Operation geht zudem mit dem Risiko der Narbenbildung einher. Darüber hinaus ist das Infektionsrisiko höher als bei nicht-invasiven Maßnahmen.

Bei allen Varianten hängt die Aussicht auf einen komplikationsfreien Verlauf und gute Behandlungsaussichten maßgeblich vom Patientenverhalten ab. Unbedingte Hygiene sowie der Verzicht auf körperliche Aktivitäten sind hier ein absolutes Muss. Befolgen Sie darüber hinaus alle auf Ihren individuellen Fall und die von Ihnen gewählte Methode der Fettreduktion abgestimmte Anordnungen Ihres Arztes.

Quellen

Prendergast, P.M. u. a. (Hrsg.): Aesthetic Medicine. Art and Techniques, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012 (1. Auflage).
Whatsapp Twitter Facebook VKontakte YouTube E-Mail Print