Burnout-Syndrom oder Erschöpfungsdepression

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand geistiger, emotionaler und körperlicher Erschöpfung. Der Begriff steht für einen Erschöpfungszustand, dessen Ursache in der Arbeit des Betroffenen zu finden ist: Jemand brennt für seine Arbeit – und fühlt sich irgendwann ausgebrannt. Dieser Beitrag informiert ausführlich über Burnout, die Symptome und welche Therapieansätze aktuell zur Verfügung stehen.


Medizinische Lektorin Mag. Susanne Schmieder

Dieser Artikel wurde nach den Vorgaben aktueller medizinischer Fachliteratur, Leitlinien und wissenschaftlichen Standards verfasst und sorgfältig von Medizinern geprüft.

Themenübersicht dieses Artikels

Burnout: ein Begriff und seine Geschichte

Der Ausdruck „Burnout“ taucht erstmals in den 1970er Jahren auf. Der deutsch-amerikanische Psychologe Herbert Freudenberger prägte den Begriff „staff burn-out“. Damit beschrieb er einen Zustand, den er bei Menschen in sozialen Berufen beobachtete.

Die Symptome beschrieb C. Maslach im Jahr 1996 wie folgt:

  • große Erschöpfung („overwhelming exhaustion“),
  • zynische, distanzierte Haltung gegenüber dem Beruf („detachment“) und
  • das Gefühl, nichts oder zu wenig bewirken zu können („inefficacy“).

Seit dieser Zeit weitete sich die Beschreibung des Phänomens Burnout auf andere Berufsgruppen aus – allen voran auf Mitarbeiter im gehobenen Management. Berichte über das Burnout-Syndrom tauchen regelmäßig in den Medien auf. Sportler wie Sven Hannawald oder der Fernseh-Koch Tim Mälzer outen sich als ausgebrannt.

In der Medizin wird das Burnout-Syndrom kontrovers diskutiert. Ein Teil der Ärzte und Psychologen betrachten das Syndrom als eigenständige Erkrankung. Andere sehen bei Burnout-Fällen die Kriterien einer Depression, einer Anpassungsstörung oder eines Erschöpfungssyndroms erfüllt.

Burnout-Syndrom

Aktuell ist Burnout keine eigenständige psychische Erkrankung. Im ICD-10, dem Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird es dem Code Z.73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ zugeordnet. Im ICD-10, Kapitel V „Psychische und Verhaltensstörungen“, das psychische Erkrankungen enthält, taucht es nicht auf. Auch im neuen, vollständig überarbeiteten ICD-11, das 2018 in die Testphase startete, hat sich daran nichts geändert.

Da moderne Therapieansätze auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten zugeschnitten sind, erhalten Betroffene trotzdem eine geeignete Therapie.

Mediziner wollen den Eindruck vermeiden, Burnout sei eine „Erkrankung von Leistungsträgern“, Depressionen die „Krankheit der Schwachen“.

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Symptome: die Stufen zum Burnout

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich meist langsam und stufenweise. Am Anfang steht in der Regel ein Überengagement für eine Sache, am Ende die völlige Erschöpfung. Die Beschwerden beziehen sich zunächst auf das Arbeitsumfeld. Das Risiko, dass sie sich auf das gesamte Leben ausweiten ist hoch.

Menschen, die zu Burnout neigen, zeigen meist folgende Eigenschaften:

  • sehr hohe Ansprüche an sich selbst,
  • großes Engagement für ihre Arbeit und
  • eine Neigung zu Idealismus.
  • Zuweilen wird auch versucht, ein schwaches Selbstwertgefühl durch Arbeit zu stärken.

Ungünstige Arbeitsbedingungen, hohe Anstrengung bei niedriger Entlohnung, große Verantwortung bei geringen Kontrollmöglichkeiten und unsichere Arbeitsplatzsituationen steigern das Burnout-Risiko.

Es existieren zwei Modelle, die die Entwicklung eines Burnouts beschreiben.

12-Phasen-Modell nach Freudenberger

  1. Ehrgeiz und Arbeitseinsatz: Es besteht der übermäßige Wunsch, sich und anderen etwas zu beweisen und sich zu behaupten.
  2. Verstärkter Arbeitseinsatz: Weil Anerkennung und Erfolg nicht in ersehntem Maß erreicht werden, wird der Arbeitseinsatz noch verstärkt.
  3. Verleugnung eigener Bedürfnisse: Um das Arbeitspensum zu schaffen, werden die eigenen Bedürfnisse verdrängt. Die Dysbalance wird gespürt, aber ebenfalls verleugnet.
  4. Verdrängung von Konflikten: Die Kraft reicht gerade dafür, die Arbeit zu bewältigen, Konflikte werden nicht ausgetragen und gelöst, sondern weggeschoben.
  5. Veränderung von Prioritäten: Einzig die Arbeit zählt noch, Familie, Freunde und ehemalige Hobbys scheinen keinen Wert mehr darzustellen.
  6. Leugnung von Problemen: Jegliche Probleme werden auf Arbeits- und Zeitdruck geschoben, die eigentlichen Probleme nicht wahrgenommen.
  7. Sozialer Rückzug: Beziehungen und Gespräche werden vermieden, der Kontakt zu anderen auf ein Minimum begrenzt.
  8. Verhaltensänderungen: Es kommt zur Antriebs- und Motivationslosigkeit.
  9. Funktionsstatus: Es geht nur noch darum zu funktionieren.
  10. Innere Leere: Menschen mit Burnout fühlen sich leer und empfinden ihr Tun und möglicherweise das ganze Leben als sinnlos.
  11. Hoffnungslosigkeit und Depression: In dieser Phase weitet sich die Symptomatik auf das ganze Leben aus. Es ist schwer zu unterscheiden, ob es sich noch um ein Burnout handelt oder bereits um eine Depression.
  12. Vollendetes Burnout-Syndrom: Die Menschen sind am Ende ihrer Kräfte und brechen buchstäblich sowohl körperlich als auch psychisch zusammen.

7-Phasen-Modell nach Burisch

  1. Chronischer Stress mit körperlichen Warnzeichen (Schwitzen, Durchfall etc.). Übermäßiger Einsatz für eine Aufgabe. Die Zahl der Arbeitsstunden nimmt zu, die Stunden für den Schlaf und zur Erholung nehmen ab. Das Nervensystem reagiert mit ersten Anzeichen der Überreizung wie Durchfall, Schwindel, Schwitzen und Zittern.
  2. Erschöpfung (Burnout), reduziertes Engagement und zunehmend negative Einstellung. Die vormals positive Einstellung zur Aufgabe schlägt in eine negative um. Es wird nur noch versucht, das Arbeitspensum irgendwie aufrecht zu erhalten, ohne dabei ein wirkliches Interesse oder gar Freude zu verspüren.
  3. Entwicklung depressiver Symptome. Neben der Entwicklung depressiver Symptome wie Antriebs- und Freudlosigkeit und gedrückter Stimmung kommt es zu dem Gefühl der ständigen Überforderung. Es stellen sich Hoffnungslosigkeit und Resignation ein.
  4. Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Denkstörungen. Durch diese Schwierigkeiten auf geistiger Ebene wird es beinahe unmöglich, die Aufgaben weiterhin zu bewältigen, es kommt zu Fehlern.
  5. Vernachlässigung des sozialen Lebens, allgemeines Desinteresse. Das Interesse für die Familie und Freunde nimmt ab. Die Aktivitäten werden auf ein Minimum begrenzt.
  6. Spannungskopfschmerz, Schlaf- und Essstörungen. Die körperlichen Beschwerden nehmen zu, oftmals führt dies zu zahlreichen Arztbesuchen, bei denen in der Regel keine körperlichen Krankheiten gefunden werden.
  7. Verzweiflung und Depression. Die Stimmung ist andauernd gedrückt, es kommt zu Grübeleien, das Leben an sich wird in Frage gestellt, zuweilen tauchen Selbstmordgedanken auf.

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich in der Regel während eines längeren Zeitraums. Ein jahrelanger Verlauf ist durchaus möglich.

Die Diagnose: Ist es ein Burnout?

Wie bereits angedeutet, ist die Antwort auf diese Frage nicht einfach und wird auch von Fachleuten unterschiedlich beantwortet. Einig sind sich die Experten, dass das Burnout einen chronischen körperlichen und emotionalen Erschöpfungszustand beschreibt.

Allerdings gilt der Erschöpfungszustand offiziell nicht als eigenständige Krankheit. Burnout wird im Internationalen Diagnoseschlüssel (ICD-10) nicht als eigenständige Diagnose aufgeführt, da es nicht mit umschriebenen, klar definierbaren Krankheitszeichen verbunden ist. Auffallend ist zudem die Nähe zur Depression sowie dem chronischen Erschöpfungssyndrom und einer Anpassungsstörung. Die Übergänge zwischen den Krankheitsbildern sind fließend.

Patienten mit Erschöpfungszuständen sprechen in der Regel zuerst mit ihrem Hausarzt. Sie klagen über Schlafstörungen, Müdigkeit oder Unwohlsein. Der Allgemeinmediziner wird den Patienten zu Fachärzten überweisen, um körperliche Gründe für die Beschwerden auszuschließen. So kann eine Unterfunktion der Schilddrüse ebenfalls zu Abgeschlagenheit führen.

Ein Burnout-Syndrom wird meist von einem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie oder Psychosomatik festgestellt. Auch Psychotherapeuten können die Diagnose stellen. Zu Beginn der Untersuchung erhebt der Arzt die Krankengeschichte (Anamnese)

Grundsätzliches zum Thema „Diagnose“

Die Diskussion um das Krankheitsbild „Burnout“ ist ein passender Anlass, über das Thema Diagnose nachzudenken.

Eine Diagnose hilft dem Patienten, weil seine Beschwerden einen Namen haben und er weiß, dass er krank ist und aktiv dagegen vorgehen kann. Der Arzt braucht eine Diagnose, um die passende Therapie einzuleiten. Gleichzeitig spielen Diagnosen für Gutachter zum Beispiel bei Frühberentungen eine zentrale Rolle.

Für Betroffene gilt in erster Linie: Eine Diagnose ist ein medizinischer Begriff. Aus diesem Grund sollten Betroffene die Diagnose als Orientierungshilfe im Umgang mit den Beschwerden verstehen. Damit identifizieren müssen sie sich nicht. Besonders bei psychischen Krankheiten befürchteten Patienten lange Zeit, mit einem lebenslangen Stempel versehen zu sein. Dies Sorge ist unbegründet. Psychische Störungen sind – genau wie körperliche Krankheiten – ein unangenehmer und normaler Aspekt des Lebens. Und genau wie die meisten körperlichen Beschwerden sind auch psychische Erkrankungen gut behandelbar und vorübergehend.

Moderne Therapieansätze sind sehr genau auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten.

Auf der Website der Technischen Universität Dresden finden Sie einen Test, mit dessen Hilfe Sie Ihr persönliches Burnout-Risiko überprüfen können: Hier geht es zum Selbsttest. Hinweis: Der Test hilft ihnen zwar, Ihre Situation besser einzuschätzen. Eine ärztliche Untersuchung ersetzt er nicht.

Ursachen eines Burnout-Syndroms

Sowohl unrealistische Erwartungen an sich selbst und an den Beruf, als auch schwierige äußere Umstände können zu einem Burnout-Syndrom führen. Menschen mit zu hohen Ansprüchen stecken sich sehr hohe Ziele. Das Risiko zu scheitern – und damit eine Enttäuschung zu erleben – steigt entsprechend an. Gleichzeitig neigen Betroffene dazu, mit ihren Fehlern oder gar einem Scheitern nur schwer zurechtzukommen. Sie wollen erfolgreich und beliebt sein. Ein idealer Nährboden für einen Burnout. Doch auch Monotonie und fehlende geistige Anstrengung können zur Erschöpfung führen. In den Medien finden sich derartige Beispiele unter dem Schlagwort „bore-out“.

Therapie des Burnout-Syndroms

Das Burnout-Syndrom kann heute gut behandelt werden. Ob eine ambulante Therapie ausreicht oder ob Betroffene in einer Tagesklinik oder stationären Einrichtung mehr Entlastung finden, sollte in Ruhe mit dem Arzt besprochen werden.

In manchen Fällen kann es auch hilfreich sein, den Arbeitgeber in die Überlegungen einzubeziehen und mit ihm gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Alternativ können Arbeitgeber und Mitarbeiter im Rahmen einer Supervision oder Mediation die berufliche Situation reflektieren, um sie bewusster zu steuern und positiv zu beeinflussen.

Wichtig ist in jedem Fall eine Entlastung. Dies kann bedeuten, dass Betroffene für eine gewisse Zeit aus einem stresshaften Umfeld herausgenommen werden. Strategien für besseres Stressmanagement helfen, den akuten Krankheitszustand zu bessern. Gleichzeitig dienen diese Methoden als Rückfall-Prophylaxe. Hier einige Beispiele:

  • Achtsamkeitstraining: zum Beispiel MBSR (mindfulness based stress reduction),
  • Entspannungsverfahren: etwa progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder autogenes Training,
  • Verhaltenstrainings: gewaltfreie Kommunikation.

Bei massiven Schlafstörungen kann es notwendig sein, schlaffördernde Maßnahmen zu ergreifen – kurzzeitig auch durch eine medikamentöse Behandlung.

Die beschriebenen Maßnahmen zielen in erster Linie darauf ab, die Beschwerden zu mindern. Im Rahmen einer Psychotherapie lernen die Betroffenen unter anderem, ihre Gefühle deutlicher wahrzunehmen und auszudrücken, sich gegen Druck von außen zu behaupten und Konflikt- und Stressbewältigungsstrategien zu erwerben. Denn letztlich geht es darum, die Verhaltensweisen zu verändern, die zur Überlastung und Überforderung beigetragen haben.

Genauso wichtig ist, die Prioritäten für das eigene Leben zu reflektieren und den Alltag daran auszurichten. Vernachlässigte Kontakte und Hobbys wieder aufzunehmen oder sich neue Interessensgebiete zu erschließen, können das Leben wieder lebenswert machen.

Selbsthilfe: Verhaltenstipps bei Burnout

  • Achten Sie auf ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und genug Schlaf.
  • Planen Sie regelmäßige Erholungspausen ein.
  • Nehmen Sie sich Zeit für schöne Dinge.
  • Versuchen Sie Stress durch Entspannungsverfahren abzubauen.
  • Überprüfen Sie Ihre Erwartungen an sich selbst.
  • Definieren Sie erreichbare Ziele und verabschieden Sie sich von unerreichbaren Zielen.
  • Überprüfen Sie Ihre Motivation und Ihre Werte.
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Familie und Freunde.

 

Entspannungsverfahren bei Burnout

Burnout-Prophylaxe: gemeinsame Aufgabe von Mitarbeitern und Vorgesetzten

Wer seine Bedürfnisse kennt und achtet, ist besser vor dem Burnout-Syndrom geschützt als jene, die häufig ihre Grenzen ignorieren. Arbeitgeber sollten für ausreichende Honorierung der Arbeit, genügend Feedback, Transparenz, Zeit und Raum sorgen. Klare, eindeutige Strukturen schaffen Ruhe. Die Mitarbeiter wissen, was von ihnen erwartet wird und an wen sie sich mit welchen Fragen wenden können.

 

Vorbeugung vor Burnout am Arbeitsplatz

Die moderne Arbeitswelt als besondere Herausforderung

Digitale Technik und globale Märkte sorgen seit Jahren für Beschleunigung und teils rasanten Wandel. Vor diesem Hintergrund kommt der Burnout-Prophylaxe einerseits eine zentrale Bedeutung zu. Gleichzeitig bedeutet sie für Unternehmen und den einzelnen Mitarbeiter eine besondere Herausforderung.

Vorbeugung eines Burnout-Syndroms

Vorbeugung für jeden Einzelnen

  • Üben Sie den Beruf aus, der Ihren Fähigkeiten entspricht, oder wollen Sie sich und anderen etwas beweisen?
  • Wie selbstbewusst fühlen Sie sich? Können Sie sich akzeptieren, wie Sie sind oder versuchen Sie, durch den Beruf ein mangelndes Selbstbewusstsein aufzuwerten?
  • Setzen Sie Ihre Ziele zu hoch und wollen Sie „die Welt verbessern“, anstatt nur Ihren eigenen Wirkungskreis anzusehen und hier das Beste zu geben?
  • Geben Sie Ihren Hobbys ausreichend Raum und Zeit?
  • Besteht eine Balance zwischen Beruf und Freizeit? Und planen Sie Ihre Freizeit so, dass sie nicht auch noch zu Belastungen führt?
  • Kennen Sie Ihre Bedürfnisse und achte darauf, dass sie in ausreichendem Maß erfüllt werden?
  • Pflegen Sie Ihre Kontakte und nehmen sich genügend Zeit für Familie und Freunde?
  • Kennen Sie Ihre Stressoren und verfügen über Bewältigungsstrategien?

Vorbeugung in Betrieben

  • Werden die Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt?
  • Sind die Hierarchien und Strukturen im Arbeitsumfeld klar? Weiß jeder Mitarbeiter, wer weisungsbefugt ist und von wem er Unterstützung erhalten kann?
  • Finden regelmäßig Teambesprechungen statt, in denen die Mitarbeiter zu Wort kommen?
  • Bleibt den Mitarbeitern für die zu erledigenden Aufgaben ausreichend Zeit?
  • Besteht im Unternehmen eine positive Feedback- und Fehlerkultur?
  • Gibt es eine angemessene Honorierung für die jeweiligen Arbeiten?
  • Existiert eine Anlaufstelle, sollte es zu Mobbing-Situationen kommen?
  • Sind die Arbeitsplätze so eingerichtet, dass sich die Arbeitnehmer wohlfühlen?
  • Wie verhält es sich mit Wertschätzung und Anerkennung?

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Fazit

Der Schriftsteller Edmund von Hórvath stellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts fest, dass jede Epoche „ihre Pest“ hat. Neben dem Übergewicht zählt Erschöpfung in ihren unterschiedlichen Formen zu den typischen Krankheiten der modernen Welt. Die gute Nachricht: Noch nie verfügten die Menschen über so viel Wissen und Mittel gegen Krankheiten vorzugehen. Eine optimistisch-realistische Grundhaltung ist dem Burnout-Syndrom gegenüber angemessen und stärkt gleichzeitig die Widerstandskraft.

Quellen

  • Hillert A & Marwitz M. (2006): Die Burnout-Epidemie. Oder: Brennt die Leistungsgesellschaft aus? Verlag: Beck.
  • Hillert et al. (2017): Burnout und chronischer beruflicher Stress: Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. Hogrefe-Verlag.
  • Michalak et al. (2017): Achtsamkeit üben: Hilfe bei Stress, Depression, Ängsten und häufigem Grübeln. Hogrefe-Verlag.
  • Berger. T. (2015): Burnout-Prävention. Erschöpfung verhindern – Energie aufbauen – Selbsthilfe in 12 Stufen. Verlag: Schattauer.
  • Hoffmann, N. & Hofmann, B. (2017): Anpassungsstörung und Lebenskrise: Materialien für Therapie, Beratung und Selbsthilfe. BELTZ-Verlag.
  • Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zur Burnout-Debatte.
  • 12-Phasen-Modell nach Freudenberger: https://dg-pg.de/information/psychische-gesundheit/burnout/was-ist-burnout/
  • 7-Phasen-Modell nach Burisch: http://www.cconsult.info/fileadmin/Media/PDF/Netzwerk-Forum/Vortrag_-_Prof._Dr._Burisch.pdf