Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothese)
  • Teilgelenkersatz (Schlittenprothese)
  • Individualversorgung (Sonderprothesen)
  • Weichteilschonende Operationen („minimal-invasiv“)
  • Wechseloperationen nach Gelenkersatz
  • Diagnostik und Behandlung der Arthrofibrose nach Knieoperationen
  • Diagnostik und Therapie von Komplikationen (Funktionsstörung / Lockerung / Infektion)
  • Beratung über Sport und Endoprothese
  • Beratung, Durchführung von gelenkerhaltenden Operationen
  • Optionale Weiter-, Mitbetreuung in der Reha Feldafing

Wir über uns

 

 


Die Abteilung für Endoprothetik des Chirurgischen Klinikums München hat sich in ihrem Fachbereich einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Chefarzt der Abteilung, Dr. med. Heinz Röttinger, ist mit über 30 Jahren Erfahrung in der Endoprothetik und mehr als 20.000 eingesetzten Implantaten selbst Pionier in der Entwicklung innovativer Operationsverfahren. So ist mit dem Röttinger-Zugang ein von ihm entwickeltes und inzwischen weltweit etabliertes Verfahren nach ihm benannt worden. Diese minimal-invasive Technik ermöglicht unter größtmöglicher Gewebeschonung einen nur geringfügigen Blutverlust, da wesentlich weniger Muskelstränge durchtrennt werden müssen. Für die Patienten ist das Verfahren deutlich schonender als andere Methoden. Schwerpunkt von Dr. med. Röttinger und seinen hochspezialisierten Endoprothetik-Kollegen sind arthrotisch veränderte Gelenke. Arthrose, also der altersbedingte Gelenkverschleiß, ist der häufigste Grund für den Einsatz eines künstlichen Gelenks. Auch Wechseloperationen werden in der Abteilung für Endoprothetik sehr häufig durchgeführt. Entzündungen sind ebenfalls ein sehr komplexes Thema. Sie sind schwierig zu diagnostizieren und sehr schwierig zu behandeln, doch Dr. med. Röttinger und sein Team verfügen auch in diesem Bereich über langjährige Expertise, so dass oftmals keine Wechseloperation notwendig ist.

Künstliche Gelenke sind zwar sehr stabil und für den langen Einsatz ausgelegt, doch nach etwa 15-20 Jahren können Probleme auftreten. Auch eine vorzeitige Lockerung durch Knochenabbau oder Entzündungen können eine Wechseloperation bedingen. Dieser Eingriff ist komplexer als die erstmalige Implantierung einer Endoprothese, da der verfügbare Knochen durch die vorangegangene Prothese und vor allem ihre Befestigung bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde und häufig zudem ausgedünnt und brüchig ist. Daher sind vor dem eigentlichen Einsatz der Wechselprothese häufig rekonstruktive Maßnahmen erforderlich. Durch die langjährige Erfahrung, das technische Know-how und die moderne OP-Ausstattung sind Dr. med. Röttinger und sein Team in der Lage, auch diese Eingriffe mit hohen Erfolgsaussichten durchzuführen.

Dr. med. Röttinger ist die persönliche Betreuung eines jeden Patienten sehr wichtig. Ob gesetzlich oder privat versichert - zwischen Patient und Arzt ist ein Vertrauensverhältnis auf Augenhöhe unerlässlich. Nur so kann der Spezialist genau einschätzen, was dem Patienten in der Behandlung wichtig ist und ihn so auf seinem Genesungsweg optimal unterstützen. Die Abteilung bietet keine Standardlösungen an, sondern passt einen Behandlungsplan - der nicht immer einen vollständigen Gelenkersatz beinhalten muss - genau auf die individuelle Situation des Patienten an. Dabei spielen nicht nur dessen Alter und die körperliche Verfassung eine Rolle, sondern auch sein Wunsch nach Aktivität und die alltäglichen Anforderungen an den Körper.

Die Planung einer Operation erfolgt schließlich mithilfe digitaler Röntgenbilder oder Daten aus einer CT oder MRT. Am Computer können die Spezialisten die einzelnen Schritte eines Eingriffs detailliert durchgehen, bevor die Operation überhaupt begonnen hat. Dadurch minimiert sich das Komplikationsrisiko, was letztlich dem Patienten zugute kommt. Im Falle des Einsatzes eines künstlichen Gelenks kommen ausschließlich Implantate infrage, die als anerkannter Goldstandard gelten. So kann sich der Patient sicher sein, mit qualitativ hochwertigen und langjährig getesteten Produkten versorgt zu werden.

Besondere Angebote / Service / Zimmer

  • Gemeinschafts- oder Aufenthaltsraum
  • Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
  • Unterbringung Begleitperson möglich
  • Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
  • Fernsehgerät am Bett/im Zimmer
  • Internetanschluss am Bett/im Zimmer
  • Rundfunkempfang am Bett
  • Telefon am Bett, Festnetz
  • Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer
  • Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen durch ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
  • Seelsorge
  • Informationsveranstaltungen für Patienten und Patientinnen
  • Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen
  • Berücksichtigung von besonderen Ernährungsgewohnheiten (im Sinne von Kultursensibilität), Spezielle Speisen für Muslime und individuell abgestimmte Kost wird angeboten
  • Andachtsraum
  • Zimmer mit rollstuhlgerechter Toilette und Dusche o.ä.
  • Rollstuhlgerechter Zugang zu allen/den meisten Serviceeinrichtungen
  • Rollstuhlgerecht bedienbarer Aufzug

Anfahrt

Flughäfen in der Nähe

  • Flughafen Münchenca. 40 km

Bahnhöfe in der Nähe

  • Hauptbahnhof Münchenca. 6 km