Psyche / Nerven - Medizinische Expertensuche und Informationen

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Psyche & Nerven in Österreich. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

Medizinische Experten für folgende Fachkategorien im Bereich Psyche & Nerven finden

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Allgemeine Informationen zum Bereich Psyche / Nerven

Unter dem Begriff Psyche, in der Umgangssprache oft auch Seele oder Seelenleben genannt, wird die Gesamtheit des menschlichen Denkens, Fühlens, Empfindens und Erlebens zusammengefasst. Erkrankungen der Psyche werden als psychische oder seelische Erkrankungen bzw. Störungen bezeichnet. Sie sind durch ein verändertes, von der Norm abweichendes Verhalten, Erleben, Fühlen und Denken des Betroffenen gekennzeichnet.

Medizinische Spezialisten für Psyche / Nerven

Für die Prävention, Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen ist das medizinische Fachgebiet der Psychiatrie zuständig. Häufige psychische Erkrankungen, die von Experten für die Psyche und die Nerven behandelt werden, sind unter anderem Depressionen, Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Zwangsstörungen, Angststörungen, Psychosen sowie das Burnout-Syndrom und die Schizophrenie.

Psychische, psychosomatische und neurologische Erkrankungen

In engem Zusammenhang mit der Psychiatrie steht die Lehre der Psychosomatik, die sich der Erkennung und Behandlung psychosomatischer Erkrankungen widmet. Bei psychosomatischen Erkrankungen handelt es sich um körperliche Leiden wie chronische Rückenschmerzen, chronische Kopfschmerzen, Schmerzstörungen, Magen- und Darmbeschwerden, Bluthochdruck oder Herzbeschwerden, die sich nicht auf organische Erkrankungen zurückführen lassen, sondern ihren Ursprung in psychischen Prozessen haben und durch Wechselwirkungen zwischen psychischen und körperlichen Faktoren entstehen.

Eine Reihe psychischer Erkrankungen sind gleichzeitig auch neurologischer Natur. Hierzu gehören beispielsweise die Demenz oder Hirnerkrankungen. Aus diesem Grund bestehen zum Teil Zusammenhänge zwischen dem Fachgebiet der Psychiatrie und dem Fachgebiet der Neurologie, das sich mit den Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems beschäftigt. Psychiatrie und Neurologie werden deshalb manchmal unter dem Begriff Nervenheilkunde zusammengefasst.

Medizinische Teildisziplinen im Bereich Psyche / Nerven

Im Bereich Psyche und Nerven lassen sich mit der Psychiatrie, der Psychosomatik und der Neurologie somit drei wichtige medizinische Teildisziplinen unterscheiden. Ein Facharzt für Psychiatrie wird auch Psychiater genannt. Er ist auf die Prävention, Erkennung und Therapie von psychischen Erkrankungen spezialisiert und beschäftigt sich dabei vorwiegend mit Erkrankungen mit psychosozialen und biologischen Auslösern. So behandeln Experten für Psychiatrie gewöhnlich Erkrankungen wie Depressionen, Burn-Out, Schizophrenie, Psychosen, suizidales Verhalten, Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Zwangsstörungen.

Ein Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. ein Facharzt für psychotherapeutische Medizin ist dagegen auf die Diagnose und Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert. Zu den Erkrankungen, die häufig von Experten für Psychosomatik behandelt werden, zählen unter anderem die Fibromyalgie, das komplexe regionale Schmerzsyndrom, die Hypochondrie, chronische Rückenschmerzen, chronische Kopfschmerzen sowie weitere stressbedingte Erkrankungen.

Psychiatrie- und Psychosomatik-Experten behandeln psychische und psychosomatische Erkrankungen in der Regel mit der Psychotherapie bzw. psychotherapeutischen Behandlungsmethoden. Dabei handelt es sich um psychologische Therapieverfahren, bei denen keine Medikamente eingesetzt werden. Hierzu gehören beispielsweise die Gesprächstherapie, der Verhaltenstherapie und die Psychoanalyse. Die medikamentöse Behandlung psychischer und psychischer Erkrankungen erfolgt unter anderem mit Medikamenten wie Antidepressiva, Antidementiva und Antipsychotika.

Für die Diagnose psychischer, psychosomatischer und neurologischer Erkrankungen stehen eine Reihe verschiedener Diagnoseverfahren zur Verfügung. Die wesentliche Methode zur Diagnose psychischer und psychosomatischer Störungen stellt dabei die ärztliche Untersuchung im Rahmen eines psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesprächs zwischen Arzt und Patient dar. Darüber hinaus kommen in der psychiatrischen Diagnose oftmals weitere apparative Diagnoseverfahren wie beispielsweise das Elektroenzephalogramm (EEG), das Elektrokardiogramm (EKG) sowie bildgebende Diagnoseverfahren zum Einsatz. Diese Diagnosemethoden dienen dazu, körperliche Erkrankungen als Ursache einer psychischen Symptomatik auszuschließen.

Bei einem Neurologen handelt es sich um einen Experten für die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) und des peripheren Nervensystem (einschließlich Muskeln und Muskulatur). Zu den häufigsten Erkrankungen, die von Experten für Neurologie behandelt werden, zählen Parkinson, Epilepsie, Demenz, Migräne und Multiple Sklerose.