Finden Sie einen Spezialisten für eine Brustvergrößerung

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Brustvergrößerung - Weitere Informationen

Wie läuft eine Brustvergrößerung ab?

Die Brustvergrößerung mit Brustimplantaten zählt heutzutage zu den weltweit populärsten ästhetischen Operationen. Im Gegensatz zu Verfahren mit Eigenfett oder Hyaluronsäure ist eine Brustvergrößerung mit Implantaten dauerhaft und erlaubt größere Volumensteigerungen.

Beratungstermine vor der Brustvergrößerung

Der Brustvergrößerungs-OP gehen meistens zwei ausführliche Beratungstermine voraus, in denen die Brust der Patientin exakt vermessen sowie über realistische Ziele und die verschiedenen Operationsverfahren und Brustimplantate gesprochen wird. Eine Brustvergrößerung darf nur bei gesunder Brust vorgenommen werden. Besteht ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, wird der Arzt vor der Operation möglicherweise eine Mammografie, Ultraschalluntersuchung der Brust oder Magnetresonanztomographie empfehlen.

Welche Brustimplantate gibt es und welches ist das Richtige für mich?

Die Brustimplantate für die Brustvergrößerung werden oftmals wahlweise mit einer Silikongel- oder Kochsalzlösung-Füllung angeboten. Die Hülle besteht in beiden Fällen i.d.R. aus Silikon, Polyurethan wird nur ganz vereinzelt eingesetzt.

Die Brustimplantate mit einer Silikonfüllung haben sich über die letzten Jahre massiv in der Qualität verbessert. Heutzutage werden für die Füllung vor allem so genannte Kohäsivgele verwendet, wodurch die Wahrscheinlichkeit des Auslaufens von Silikon in das Gewebe deutlich verringert ist. Die Silikongel-Implantate fühlen sich natürlicher an als die Brustimplantate mit Kochsalzlösung.

Neben der Füllung unterscheiden sich die Implantate auch durch ihre Form (rund vs. tropfenförmig) und Oberfläche (rau vs. glatt). Der Operateur wird mit der Patientin die für sie optimalen Brustimplantate festlegen.

Wie lange dauert eine Brustvergrößerungs-OP?

Die Brustvergrößerungsoperation dauert ca. 60 bis 90 Minuten (bei zusätzlicher Bruststraffung auch länger). Wenn geplant ist, die Implantate auf die Brustmuskulatur zu legen (submammäre / subglanduläre Implantation), kann die Narkoseform von der Patientin frei gewählt werden: Hierbei ist sowohl eine örtliche Betäubung mit zusätzlichem Dämmerschlaf als auch eine Vollnarkose eine Option.

Schaubild subfasziale Brustvergrößerung.jpg
Von Ortenau Klinikum - Ortenau Klinikum, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22766850

Eine Brustvergrößerung, bei der die Implantate unter die Brustmuskeln gelegt werden (submuskuläre Implantation), wird i.d.R. in Vollnarkose durchgeführt, damit die Brustmuskulatur entspannt ist.

Welche Operationsverfahren gibt es?

Zum Einbringen der Implantate stehen verschiedene Zugangswege mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen zur Verfügung. Am häufigsten wird der Zugang über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte gewählt (inframammärer Zugang). Beim Zugang über die Achselhöhle (transaxillärer Zugang) bleibt die Brust komplett narbenfrei, er ist aber eher nur für kleinere Implantate geeignet und vermutlich mit einem höheren Infektionsrisiko verbunden (Bakterien in der Achselhöhle).

Daneben können die Implantate z.B. auch vom Brustwarzenhof aus eingebracht werden (periareolärer Zugang) – unter Erhalt der Stillfähigkeit. Gleichzeitig mit der Brustvergrößerung kann sowohl die Korrektur von zu tiefen oder ungleich stehenden Brustwarzen als auch oftmals eine Bruststraffung bei einer erschlafften Brust stattfinden. In einigen Fällen ist ein separater Eingriff für die Bruststraffung notwendig. Bei Patientinnen mit anlagebedingt verschieden großen Brüsten kann die Asymmetrie mittels unterschiedlichen Brustimplantaten korrigiert werden. Am Ende der Operation müssen die Hautschnitte durch feine Nähte und Hautkleber / Hautklebestreifen verschlossen werden.

Das operative Vorgehen bei Brustimplantaten mit Kochsalzlösung unterscheidet sich gegenüber der Brustvergrößerung mit Silikongel-Implantaten. Bei den Kochsalzlösung-Implantaten ist ein kleinerer Hautschnitt erforderlich, weil die Implantat-Hülle erst befüllt wird, wenn sie bereits in den Körper eingebracht wurde.

Was ist nach der Brustvergrößerungs-OP zu beachten?

Nach der Operation kann die Brust gespannt sein und schmerzen, der Oberkörper kann in seiner Beweglichkeit eingeschränkt sein. Ungefähr 4 bis 6 Wochen nach der Brustvergrößerung muss ein Stütz-BH getragen werden. In dieser Zeit sollten auch keine schweren körperlichen Tätigkeiten (Sport, Heben schwerer Gegenstände usw.) stattfinden. Schwellungen können einige Monate anhalten.

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