Spezialisten für die Behandlung einer Kniearthrose

Sie leiden unter Knieschmerzen und sind auf der Suche nach einem Spezialisten in Deutschland? Die hier gelisteten Ärzte zur Behandlung von Arthrose im Kniegelenk sind Spezialisten auf Ihrem Gebiet. Alle Ärzte werden nach strengen Richtlinien ausgewählt.

Weiter unten finden Sie außerdem weitere Informationen zu den Ursachen, Symtpomen und Behandlungsmöglichkeiten der Kniearthrose, auch Gonarthrose genannt.

Übersicht

Empfohlene Spezialisten

Kniearthrose - Weitere Informationen

Kniearthrose ist der Abbau von Knorpelsubstanz im Kniegelenk. Durch den Verschleiß kommt es zu Knieschmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Die Diagnose erfolgt anhand der körperlichen Untersuchung und dem Nachweis der Gelenkveränderungen im Röntgenbild. Neben konservativen Verfahren steht auch die operative Behandlung zur Verfügung.

Definition der Kniearthrose

Von einer Arthrose, also dem Abbau bzw. dem Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen, können alle Gelenke betroffen sein. Besonders häufig kommt es allerdings zu Verschleißerscheinungen im Kniegelenk. Dann spricht der Arzt von einer Kniearthrose, die auch Kniegelenksarthrose oder Gonarthrose genannt wird. Der Knorpel wird durch Reibung rau und baut sich allmählich ab. In schweren Fällen können gar Teile aus dem Knochen oder Knorpel herausbrechen. Als Folge dieses Abbauprozesses verringert sich der Gelenkspalt, es kommt zu Knieschmerzen, zu einer Entzündung und Schwellung im Kniegelenk mit nachfolgender Einschränkung der Beweglichkeit.

Kniearthrose

Je nach Gelenkabschnitten, die von der Gonarthrose betroffen sind, können mehrere Formen unterschieden werden:

  • Bei der Retropatellararthrose kommt es zu einem Verschleiß im Gelenk der Kniescheibe (Femoropatellargelenk).
  • Bei der medialen Gonarthrose liegt eine Schädigung des inneren oder medialen (zur Körpermitte hin gerichteten) Bereichs der Verbindung zwischen Oberschenkelknochen (Femur) und Schienbein (Tibia), im sog. Femorotibialgelenk, vor. Liegt neben der Arthrose auch eine O-Bein-Fehlstellung vor, spricht man von einer Varus-Gonarthrose.
  • Ist der äußere oder laterale Bereich des Femorotibialgelenks betroffen, liegt eine laterale Gonarthrose vor, bei gleichzeitiger X-Bein-Fehlstellung eine Valgus-Gonarthrose.

Ursachen der Kniearthrose

Bei allen Menschen kommt es mit zunehmendem Alter zu Verschleißerscheinungen im Kniegelenk. Aber nicht nur das Alter gilt als Risikofaktor für die Entstehung einer Kniegelenksarthrose, sondern auch erbliche Faktoren und Übergewicht gelten als Ursachen. Übermäßige oder einseitige körperliche bzw. sportliche Belastungen sowie Fehlstellungen, Verletzungen und Entzündungen begünstigen den vorzeitigen Abbau des Knorpels bei jüngeren Menschen. Ist die Gonarthrose Folge einer Verletzung, Erkrankung oder übermäßigen Belastung, spricht man von einer sekundären Kniearthrose. Tritt sie dagegen beispielsweise als Folge des Alters auf, liegt eine primäre Kniearthrose vor.

Symptome und Stadien der Kniearthrose

Die typischen Symptome der Gonarthrose sind bei Belastung auftretende Knieschmerzen und im fortgeschrittenen Stadium eine eingeschränkte Beweglichkeit im Kniegelenk. Es kommt zu einer Schwellung im Knie, der Patient hinkt und nimmt eine Schonhaltung ein. Je nach Beschwerdebild kann die Kniegelenksarthrose in drei Stadien eingeteilt werden:

  • Im Stadium 1 hat der Patient keine Beschwerden, die Arthrose kann in der Regel nur durch die Veränderungen im Röntgenbild erkannt werden.
  • Im Stadium 2 kommt es zu den typischen Anlaufschmerzen, die sich mit zunehmender Bewegung verstärken und in Ruhe bessern.
  • Im Stadium 3 treten dauerhaft Schmerzen auf, auch in Ruhe. Deutliche Einschränkungen der Bewegung kommen hinzu.

Diagnose der Kniearthrose

Die Diagnose erfolgt nach ausführlicher Anamnese (Patientenbefragung zu Beschwerden und Auslösern) und körperlicher Untersuchung (Beurteilung des Gangbildes, des Bewegungsumfanges, der Beinachse und der Beinlänge) auch anhand von Funktionsprüfungen (z.B. Bandstabilität), Schmerztests, Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen des Kniegelenks. In manchen Fällen kommen Spezialuntersuchungen wie MRT, CT oder Szintigraphie zum Einsatz.

Behandlung der Kniearthrose

Je nach Stadium erfolgt die Therapie entweder konservativ oder operativ. Die konservative Behandlung der Kniearthrose besteht aus mehreren Behandlungsschritten:

  1. Anpassung des Lebensstils, ggf. Reduktion des Körpergewichts, Vermeiden von Fehlbelastungen
  2. Physikalische Maßnahmen (z.B. Wärme- oder Kälteanwendungen)
  3. Krankengymnastik
  4. Orthopädietechnische Hilfsmittel
  5. Medikamente zur Schmerzlinderung
  6. ggf. Akupunktur

 

Bei fortgeschrittener Kniegelenksarthrose und wenn die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kommt die operative Behandlung in Betracht. Dabei lassen sich neben der Kniegelenkspiegelung (Arthroskopie) die gelenkerhaltende, gelenkversteifende oder gelenkersetzende Knie-Operation unterscheiden. Mittels Arthroskopie können freie Knorpel- oder Knochenstücke entfernt oder Knochen-Knorpel-Zylinder eingesetzt werden.

Wer behandelt eine Kniearthrose?

Spezialisten für Kniearthrose sind in der Regel Fachärzte für Orthopädie, Sportmedizin oder Rheumatologie, weitere Untersuchungen (MRT, CT) werden von Fachärzten der Radiologie/Nuklearmedizin durchgeführt. Kliniken für Kniearthrose sind Kliniken für Orthopädie, Sportmedizin, Endoprothetik und Kniechirurgie.

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